Monatsarchiv: Februar 2007

„Schnauze, Geschmacksbürger!“

Da ich ganz offensichtlich nicht zu den derzeit vielzitierten „Movers and Shakers“ gehöre, fallen mir die coolsten Sachen immer mit einigen Wochen Verspätung auf. Aber da die von Niels Ruf produzierte Redaktions-Persiflage „Vanity Fear“ zum lustigsten gehört, was ich seit langer Zeit gesehen habe, poste ich’s hier trotzdem noch mal. Thomas Knüwers rhetorischer Frage, warum bei der Existenz solcher Perlen Sat.1 uns weiterhin mit dem Katastrophen-Comedy-Freitag nervt, bleibt nichts hinzuzufügen.

Ach ja, wie nah dieses Filmchen an der „Einmal Waver, immer Waver“-Realität ist, zeigt der Spiegel-Artikel, der Ruf offensichtlich als Drehbuch diente   

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Suchen, nicht finden!

Leute, verkauft Eure Google-Aktien! Kobi, wechsel Deinen Job! Das Ende des Such-Titanen naht! Vorbei sind schnödes Layout und kahle Textausgaben. Mein suchendes Herz gehört fortan „Ms. Dewey„! Wahrscheinlich hab ich diese Seite wieder als letztes entdeckt und für Dich, lieber Leser, ist das schon wieder kalter Schnee von gestern – aber bei mir war’s heute Liebe auf den ersten Klick. Okay, die Suchergebnisse sind meist grottig und unübersichtlich präsentiert… aber wen interessiert das schon, wenn „Ms. Dewey“ jede Eingabe liebevoll kommentiert und nach einigen Sekunden Wartens nach Aufmerksamkeit giert. Spätestens, wenn nach der Eingabe einschlägiger Searchterms die Suchsummse die Peitsche hervorholt, fühl ich mich zurückversetzt in die Tage der von mir heiß geliebten „Little Computer People“! Irgendwie kommt halt alles wieder…

(via „Die Welt ist böse„)

Nachtrag: Auf digg.com werden die folgeschönsten Searchterms gesammelt. Ich probier gleich mal „illegal drugs“ und „nintendo“ aus…

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin – Snow Patrol sei dank

So, noch mal ein kleiner Nachtrag zum gelungenen Berlin-Wochenende. Wir waren zuletzt ja öfters mal in der Hauptstadt, richtig packen konnte mich Berlin bislang aber nicht so recht. Diesmal wars aber gar nich mal so schlecht richtig knorke!  Anlass des Wochenendausflugs City-Trips war das Konzert von Snow Patrol in der Columbiahalle (in etwa vergleichbar mit der Großen Freiheit in Hamburg). Obwohl ich vorher eigentlich nicht allzu viel erwartet hatte, war ich hinterher doch arg begeistert… eines der besten Konzerte der letzten Zeit, um Längen besser als zum Beispiel Placebo in der Sporthalle. Super Songauswahl und gut aufgelegte Musiker mit einem unglaublichen Gary Lightbody, der mit seiner Stimme die meisten Möchtegernstars locker an die Wand singt. Schummelschumidaumen nach oben!

Aber auch der Rest des Wochenendes braucht sich nicht zu verstecken. Gutes Hotel Nähe Nikolaiviertel (wobei ich die vier Sterne nicht ganz nachvollziehen konnte), spannender Ägypten-Ausflug ins Alte Museum, Promi-Sichten am Roten Teppich der Berlinale, Treffen mit altem Studienkollegen – und viel viel leckeres (und vor allem preiswertes!) Essen. Zur Vorbereitung eines Städtetrips kann ich übrigens noch die zweinullige Seite qipe.de (Dank an Alex für den Tipp!) ans Herz legen, in der sich (nicht nur) Touristen mehr oder weniger geheime Geheimtipps für Bars, Restaurants, Clubs und andere Locations empfehlen lassen können. So bin ich zum Beispiel auf das Cafe „Kakao“ in der Dunckerstraße gestoßen, in der es den wohl leckersten Kakao der Republik gibt (kein Kakaopulver, sondern richtig aufgelöste Schokolade). Alles in allem: Trotz des miesen Wetters endlich mal ein Berlin-Wochenende, an das man sich gerne erinnert.

Berlinale-Foto