Wider die Sonnenbrillen-Mafia und Frischluft-Lobby

Kaum gibt’s mal blauen Himmel und Temperaturen über 20 Grad, kann der einfach gestrickte Bundesbürger dem Drang nicht widerstehen und muss gerade am Wochenende hinaus in die freie Natur. Er treibt sich an Seen, in Cafes und öffentlichen Grünanlagen herum und geht damit den reißerischen Verheißungen der Sonnenbrillen-Mafia und der Frischluft-Lobby auf dem Leim. Ich aber habe die Arschkarte gezogen bleibe als einer der Wenigen standhaft und trete völlig frustriert ebenso begeistert wie entschlossen meinen Wochenenddienst an. Während andere schamlos die Folgen des Klimawandels anbeten, halte ich die Stellung und informiere die Welt über den letzten Dreck spannende Themen wie „Pippi-Langstrumpf-Weltrekord in Hameln“ oder den „Flächenbrand im Altwarmbüchener Moor“. Während andere angrillen und mit fettem Bauchspeck ihren Cholesterin-Spiegel explodieren lassen, mach ich mir durchaus angeekelt stilvoll einen schmackhaften Meica-Würstchen-Lunch. Das muss bis 20 Uhr reichen. Wenn die letzten Sonnenstrahlen sich verabschieden, muss ich leider schon wieder mein heimeliges Büro verlassen. Ich kann mich nur den Worten meines Leidensgenossen treuen Mitstreiters Alexander anschließen: „Gutes Wetter wird auch überbewertet“.

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