Kung-Fu contra Vorfahrtsregelung

Hallo lieber Autofahrer von gestern Abend,

ich hab nochmal über unser Zusammentreffen nachgedacht – und immer noch Schwierigkeiten damit, Dein „Ey Arschloch, ich hau Dich um“ als aufrichtige Entschuldigung dafür zu akzeptieren, dass Du mir mit Deinem BMW die Vorfahrt genommen hast. Auch Deine sehr laut vorgetragene Annahme, Deine Erfahrung von „12 Jahren Kung-Fu“ werde in der Straßenverkehrsordnung irgendwie höher gewertet als mein Vorfahrtsrecht als Fahrradfahrer, hab ich nochmal nachrecherchiert – und kann sie nicht bestätigen. Aber ich will gerne zugeben, dass ich ebenfalls einen Fehler gemacht habe: Ich hätte nach der Vollbremsung auf regennasser Fahrbahn nicht gegen Dein Heckfenster pochen sollen – ein einfacher Tritt auf Deine gottverdammten Kotflügel hätt’s auch getan… 

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3 Antworten zu “Kung-Fu contra Vorfahrtsregelung

  1. Immer rummeckern, bloß weil man mal ein Schild nicht kennt.

  2. cs gas in der tasche und stahlkappen in den modischen arbeitsschuhen, schon ist auch bei solchen zeitgenossen das argumentative gleichgewicht wieder hergestellt.

    am besten ist natürlich anzeigen, aber dazu braucht es im zweifel zeugen.

  3. Nicht ärgern lassen, ich fahre täglich und viel, wenn ich mich bei jedem Mal aufregen würde, hätte ich schon lange ein Magengeschwür. Sollte es doch mal eskalieren, immer in die Eier.

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