Monatsarchiv: Juni 2007

Von Tee, Toast und tollen Ideen

Profi-Blogger, also die ohne jeglichen Katzencontent, verwehren sich ja immer dagegen, Blog mit „Internet-Tagebuch“ zu übersetzen. Ich als alter Rebell mach das heute einfach mal und zeichne die ersten Stunden eines ganz und gar ungewöhnlichen Tags nach. Denn heute sind schon zweierlei Ungewöhnlichkeiten passiert: Zum einen bin ich FRÜH aufgestanden! Das passiert mir sonst nie (außer, ich hab die beknackte Frühschicht abbekommen)… ich lieg eigentlich mindestens bis 8 Uhr semikomatös im Bett, bevor ich mal vorsichtig ein Augenlid öffne. Heute gings aber schon um 7 aus den Federn – Großeinkauf im Supermarkt stand an. Jetzt aber komisch: Ich komm ich mir auf einmal so fleißig und irgendwie sinnvollmitmeinerzeitumgehend vor… ganz merkwürdiges Gefühl!

Die zweite Ungewöhnlichkeit ist ungleich spektakulärer: Ich brauch ja sonst morgens immer meine Routinen. So ess ich nun solange ich denken kann (also ungefähr 20 Jahre) morgens immer genau zwei Toast (wobei der erste immer mit Nutella sein muss und ich mich beim zweiten je nach Tageslaune für Honig oder Marmelade entscheide) und trinke dazu eine Tasse leckeren Instant-Zitronentee. Das muss einfach sein! Und wenn ich auf der Arbeit ankomme, mach ich mir nochmal eine Kanne Tee (Kaffee gibts immer erst nachmittags!). Heute stand mir aber der Sinn nach etwas Verrücktem… haltet Euch fest: Ich hab zum ersten Mal zwei verschiedene Teebeutelgeschmacksrichtungen in die Kanne gehängt!!!! Crazy, oder?

Der Ohrwurm

Ich am Samstag mal wieder ganz groß Pedalero. Bin ja mittlerweile nicht nur in der Republik allein für meine fahrradesken Glanztaten bekannt. Ich also auf einer neuen Trainingsstrecke in den Zevener Bergen unterwegs, als mich plötzlich so ein riesen Insekt angreift. Es rast auf mich zu – und knallt voll auf mein Ohr. Hektisch greif ich mir an selbiges – und merke, wie ein großer fester Gnubbel bereits ziemlich tief drin sitzt. Mal ganz offen: Selbst ich, der schon Kung-Fu-Kämpfer und ägyptische Hühnergrippe niedergerungen hat, reagierte panikartig – und riss mir das Ding schnellstens aus der Muschel. Ich war zu schnell, als dass es mich noch stechen konnte… und genauso blitzartig stieg auch eine gute Portion Eigenscham in mir hoch. Denn auf einmal fiel mir wieder ein, dass ich auf meinem wilden Ritt musikalische Begleitung gewählt hatte. Und dass das Ding im Ohr einfach nur der Ohrstöpsel meines MP3-Players war.  Gut, dass in den Zevener Bergen sonst nicht allzuviel Publikum unterwegs ist… 

Landpartie mit Wasserwerfer

Grad beim Aufräumen auf meinem Speicherboden entdeckt: Dürfte sich um ein Monet-Gemälde aus seiner bislang eher unbekannten Heiligendamm-Phase handeln. Finanzstarke Kunstsammler dürfen sich gerne bei mir melden! 

   Landpartie mit Wasserwerfer