Virtueller Jungbrunnen

Hinfort, trübe Gedanken über rasende Alterungsprozesse. Ich bin doch noch jung… und zwar gerade mal knapp über 14. Die Gewissheit kam mir im Netz – und zwar musste ich auf der Arbeit einen drögen Artikel schreiben für eine neue Geschichte recherchieren und musste mich infolge dessen bei der coolen Web2.0-Community des katholischen Nachwuchses registrieren. Klappte auch ganz gut – aber dann kam der Alterstest. Ich dachte schon “ Erwischt, ich bin deutlich zu alt für ein fröhliches Kirchentags-Sit-In“… aber die virtuellen Türsteher wollten gar nicht prüfen, ob ich zu alt bin – sondern ob ich nach gelebten Lenzen überhaupt schon reif für katholischen Community-Content bin. Es galt, knallharte Frage zu beantworten… so im Stile von „Wie wird der Bruder des Vaters genannt?“ a) Mutter, b) Cousin, c) Onkel. Sogar eine kleine Rechenaufgabe gab es – ich war kurz versucht, die Fragen falsch zu beantworten, um mich noch ein bisschen jünger zu schummeln. Hab’s dann aber doch knapp geschafft und bekam bestätigt, dass ich wohl älter als 14 sei. Betonung auf knapp… ich bete jetzt erst mal drei Rosenkränze!

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